Ausgerechnet die SP stellt sich gegen unsere Baracke. Huitzi wählt nie, nie wieder die Schurken! ---
Gemeinderat Erich Kramer ist der Ansicht, dass beim jetzigen Clubhaus des FC Kreuzlingen bauliche Anordnungen missachtet worden sind. FCK-Vizepräsident Urs Portmann weist die Vorwürfe zurück.
Martin Bänziger
Kreuzlingen - Seit dem 29. Juli steht ein Pavillon im Areal Klein Venedig auf der Ostseite der Fussball-Spielfelder. Der Fussballclub Kreuzlingen will den ehemaligen Schulcontainer als Clublokal nutzen, sobald die definitive Baubewilligung vorliegt. Der Container ist am besagten Standort vorerst aufgestellt worden, die Werkanschlüsse sind vorbereitet, doch eine Nutzung findet noch nicht statt.
SP-Gemeinderat Erich Kramer findet das gewählte Vorgehen nicht korrekt. Er hält in seiner schriftlichen Anfrage an den Stadtrat fest, dass das «massive Bauwerk mit Fundamenten, Wasser-, Abwasser und Stromleitungen» nicht den Anschein eines zeitlich begrenzten Provisoriums erwecke. Auch befänden sich die Betonsockel in einem mit Altlasten kontaminierten Gebiet. Ferner sei der Grenzabstand an der Südseite gegen den öffentlichen Parkplatz hin nicht eingehalten worden. Auch sei das vom Stadtrat am 31. Mai 2005 verhängte Moratorium missachtet worden. Und schliesslich habe die Baukommission dieses Geschäft nicht behandelt.
In Italien soll sich ein Rentnerpaar fünf Jahre lang in der eigenen Wohnung verbarrikadiert haben. Die Senioren verzichteten einem Zeitungsbericht zufolge auf Licht, Gas und fliessendes Wasser.
Ihr Essen hätten sie sich auf einem Campingkocher zubereitet. Zudem hätten Beamte in der Wohnung 100 Flaschen Mineralwasser als Reserve gefunden, berichtete die Zeitung «La Repubblica» am Donnerstag. Das Ehepaar habe fast völlig von der Welt abgeschnitten gelebt und weder Fernseher noch Telefon gehabt. Lediglich der Mann habe für die nötigen Einkäufe ab und zu das Haus verlassen, hiess es.
Polizei und Feuerwehr hätten das Paar jetzt entdeckt, weil ein Nachbar über einen Wasserschaden aus der über ihm liegenden Wohnung klagte - jedoch von dem Ehepaar nie eine Antwort auf seine Beschwerden bekam. Ob der Schaden von alten Leitungen oder von verschüttetem Wasser herrührte, war nicht klar. Die herbeigerufenen Beamten mussten durch ein Fenster in die Wohnung einsteigen, und wurden von dem Rentner tätlich angegriffen. Die Gründe, welche die Beiden zu dem abgeschotteten Lebensstil bewogen hatten, sind unklar.